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Nach und nach besserte sich dann die wirtschaftliche Lage. Der Schienen- und Straßenverkehr normalisierte sich allmählich wieder. Besonders als dann am 20. Juni 1948 durch die Währungsreform die Reichsmark 10 : 1 abgewertet wurde (für 10,00 Reichsmark erhielt man 1.-- Deutsche (neue) Mark), besserte sich die gesamte wirtschaftliche Lage. Langsam begann sich auch der Verkehr wieder zu entwickeln. In dem Bestreben, die kriegszerstörten Verkehrseinrichtungen wieder in Gang zu bringen, konzentrierte sich damals das ganze Augenmerk auf diese Aufgabe. Mit der zunehmenden Normalisierung stellte man in Altenmarkt plötzlich fest, daß die im Jahre 1810 errichtete Alzbrücke der Bundesstraße 299 (die sogenannte Trostbergerbrücke) der Last des Verkehres nicht mehr gewachsen ist. Die Brücke ruhte, wie das Foto zeigt, an beiden Ufern auf betonierten Auflagern. In der Mitte der Alz stützte sie ein Betonpfeiler, während dazwischen je 1 Holzjoch als Tragelement eingebaut war. Der Brückenoberbau war teilweise in Holz ausgeführt und schon sehr schlecht. Um den Einsturz dieser verkehrsmäßig äußerst wichtigen Brücke zu verhindern, wurde zunächst eine aus Militärbeständen noch vorhandene Pionierbrücke errichtet, die aber so schmal war, daß nur einbahniger Verkehr abgewickelt werden konnte. Die Verkehrsdichte hatte damals aber schon derart zugenommen, daß sich nicht selten längere Autoschlangen bildeten, die bis zur Freigabe der Gegenrichtung warten mußten.
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